11 Ernährungsregeln

11-Ernaehrungsregeln

Allgemeine Ernährungsregeln anzusprechen, ist ein heikles Thema. Es gibt unzählige Kostformen und Diäten in unserer Ernährung. Was gilt es also zu beachten?

Der erste Schritt: „“Nur mit der Ruhe“

Wenn sich jemand ungesund ernährt – soll heißen, wenig Rohkost, keine Vollkornprodukte, viele Fertiglebensmittel – sollte er seine Ernährung schrittweise und langsam umstellen, um sein Verdauungssystem nicht zu überfordern.

1. Die gute alte Regel „5 a Day“.
Die in den USA bekannt gewordene Devise „5 a Day“ (zu deutsch „5 am Tag“) ist eine sehr praktikable und gute Regel. Jeder Mensch sollte, Studien zu Folge, mindestens 5 faustgroße Portionen Obst & Gemüse am Tag verzehren. 1 Portion darf durchaus als Fruchtsaft konsumiert werden, 1 Portion als Trockenobst und auch Nüsse sollten dabei sein. Auf Grund des hohen Fruktose-Gehalts von Obst, sollten es eher 3-4 Portionen Gemüse sein und nur 1-2 Portionen Obst pro Tag.

2. Die Ernährung sollte überwiegend aus Lebensmittel pflanzlicher Herkunft bestehen.
Biologisch angebauten Lebensmittel ist definitiv Vorzug zu geben.

3. Die Ernährung kann, muss aber nicht vegetarisch sein. 1 Portion Fleisch pro Woche ist durchaus verträglich.
Zu hoher Fleischverzehr ist bekanntlich ungesund und führt über kurz oder lang zu Krankheiten wie Arteriosklerose, Herzinfarkt oder fördert chronischen Entzündungen etc.

4. Der Anteil von Fisch darf dagegen 2 Portionen pro Woche betragen.
Dabei sollten Kaltwasserfische (wie Makrele, Lachs, Hering) bevorzugt werden.

5. Omega-3 Fettsäure-Zufuhr in der Ernährung steigern.
Ausreichend Omega-3 Fette können plötzlichen Herztod bspw. um 30-50% senken. Gute Omega-3-Fettsäuren sind in Algen-, Lein-, Rapsöl enthalten und dürfen daher großzügig verwendet werden. Die Firma NORSAN bspw. bietet qualitativ hochwertige Algen,- und Fischöle an.

6. Der Fettanteil der Nahrung sollte nicht gesenkt, sondern nur durch schlechte gegen gute Fette ausgetauscht werden.
Kaltgepresste Öle mit hohem Anteil ungesättigter Fette sind beim Essen zu favorisieren.

7. Der Transfettsäuregehalt von Lebensmitteln ist zukünftig in der Ernährung zu schenken.
Der ist in allen industriell gefertigten Lebensmittel enorm hoch. Und auch beim Erhitzen von fettreichen Lebensmitteln (von über 180 Grad) ist der Anteil an gefährlichen Transfetten hoch.

8. Milchprodukte dürfen vorkommen, 1 Milchprodukt pro Tag ist erlaubt.
Dies natürlich nur, sofern keine Milcheiweiß-Allergie oder Laktoseintoleranz vorliegen. Mehr hilft aber auch nicht mehr. Heutzutage weiß man, dass je höher der Milchprodukte-Konsum einer Gesellschaft ist, desto höher deren Osteoporose-Zahlen und sogar eine gesteigerte Zahl an Herzkrankheiten, Krebs und Multiple Sklerose. 80% der Weltbevölkerung lebt milchfrei, ohne, dass es dort mehr Osteoporose gibt übrigens.

9. Der Ballaststoff-Gehalt der Nahrung muss gesteigert werden.
Dies ist nur möglich durch Reduktion von kalorienreichen und ballaststoffarmen Lebensmittel. Für gute Ballaststoff-Versorgung sind Vollkornprodukte zu bevorzugen. 30g Ballaststoffe am Tag sollten erreicht bzw überschritten werden. Das sind ca. 60g Weizenkleie, 90g Leinsamen, 600g Vollkornbrot oder 2000g Kopfsalat.

10. Vollkornprodukte werden leichter vertragen, wenn sie gemahlen konsumiert werden.
Ganze Körner verdauen viele Menschen sehr schwer, insbesondere, und dies führt wiederum zu Verdauungsschwierigkeiten.

11. Ein hoher Anteil an Rohkost ist empfehlenswert.
Für diejenigen, die Rohkost schwer vertragen: Gemüse einfach kurz anbraten mit dem richtigen Öl oder dünsten.

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Quelle: Volker Schmiedel, Nährstofftherapie, Orthom. Medizin in Prävention, Diagnostik und Therapie, Thieme, 4. Auflage, 2019.