Depression & Angst fordern großen Tribut

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Sowohl Depressionen, als auch Angst erhöhen das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden um das Dreifache. Was kann man dagegen tun?

Depressionen fügen unserem Herzen tatsächlich Schmerzen zu

Bei älteren Personen über 65 Jahren steigt das Sterberisiko mit Diagnose Depression um 60%. Die Anzahl der Menschen, denen Psychopharmaka verschrieben werden, steigt von Jahr zu Jahr.
Allerdings zahlt man bei Einnahme von Psychopharmaka einen hohen Preis: Fast alle Antidepressiva dämpfen die Stimmung. Sie verbessern zwar die schlechten Phasen, aber dämpfen auch die guten. Diese Medikamente sorgen auch für eine Reduktion der Libido und der Fähigkeit, einen Orgasmus zu erleben. Schon alleine das ist deprimierend, insbesondere, weil Sex sowohl Angstzustände als auch Depressionen lindern kann.

Psychopharmaka erzielen mehrheitlich keinen Erfolg

Eine Metaanalyse, die zwischen 1990 und 2009 durchgeführt wurde, zeigt, dass Antidepressiva, ausschließlich in der Gruppe der Schwerstdepressiven (das sind ca. 13%) zu einer signifikanten Verbesserung bei Einnahme geführt haben. Die Wirkung von Antidepressiva bei gering oder moderat depressiven – der weitaus größeren Gruppe – war nicht signifikant. In der größten Studie, die über schwere Depressionen je durchgeführt wurde bis dato, lag die Wirksamkeit bei der ersten Medikation ursprünglich bei nur 37% mit einer Rückfallquote innerhalb des ersten Jahres von 40%. Lediglich 2,7% der Teilnehmer, die nicht abbrachen, konnten von ihrer Depression geheilt werden.

Neue Behandlungsansätze bei Depressionen und Angst

So deprimierend, wie die Informationen über die Wirksamkeit von Psychopharmaka auch sein mögen, es besteht Hoffnung:
Viele Studien belegen eine äußerst gute Wirksamkeit von verhaltenstherapeutischen Behandlungsmethoden, Heilkräutern und Nahrungsergänzungsmittel zu erfolgreichen Genesung.

Hier eine Liste erprobter Behandlungsansätze:

1. Vertrauen Sie sich jemandem an und holen Sie sich Hilfe.
2. Starten Sie mit Mediation, Biofeedback oder Spiritualität.
3. Bewegen Sie sich in jeglicher Form – täglich.
4. Führen Sie eine gesunde, entzündungshemmende Ernährung. Im Internet gibt es gute Tips.
5. Versorgen Sie sich mit gesunden Omega-3-Fettsäuren wie in Lein- oder Hanföl vorhanden.
6. Nehmen Sie Vitamin-D und 5-http zu sich – vorallem bei einer Winterdepression.
7. B-Vitamine sind ebenfalls das Um und Auf.
8. Stärken Sie die Mitochondrien mit Kreatin zum Beispiel
9. Bauen Sie Heilkräuter in Ihr Leben ein: Johanniskraut, Lavendel, L-Theanin, Baldrian, Kava-Kava
10. Nutzen Sie Akupunktur oder Hormone (nach entsprechender, ärztlicher Überprüfung) wie bspw. DHEA oder schilddrüsenstimulierende Hormone

Sie fühlen sich oft erschöpft und ausgelaugt, leider an Depressionen oder Angstzustämdem, haben Magen-Darm-Beschwerden? Kontaktieren Sie mich gerne!