Weshalb werden wir wirklich krank?

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Weshalb werden manchen Menschen öfters krank als andere? Gibt es Schlüsselfaktoren, auf die wir gar Einfluss haben?

Eine absolute Meisterleistung unseres Körpers ist es, Infektionen und Störungen des Gleichgewichts abzuwehren, obwohl er vor allem in der heutigen Zeit unentwegt mehr Bakterien ausgesetzt ist, als eigentlich seine natürliche Flora vorsieht. Unser Körper ist in der Lage, sich an Bakterien anzupassen, denen wir ständig ausgesetzt sind, in unserem vertrauten Lebensraum, auf Reisen, an neuen Orten.

Anfälligkeit ist der kritische Punkt, wenn es darum geht, wie wir erkranken.

7 Bereiche wesentlich beim Entstehen von Krankheiten

Wenn wir die Faktoren wissen, die uns anfällig für Krankheiten werden lassen, können wir dadurch weitere Probleme besser verhindern.
Es gibt im Grunde genommen 7 Bereiche, die beim Entstehen von Krankheiten eine Rolle spielen.

Solange wir nur in einem Bereich nachlässig sind, kommen die meisten von uns noch gut zurecht. Sobald wir unser System aber in 2 oder mehreren Bereichen vermehrtem Stress aussetzen, steigt unsere Anfälligkeit für Krankheiten. Menschen unterscheiden sich darin, für welche Krankheiten sie anfällig sind. Oft gibt es Tendenzen innerhalb einer Familie wie z.B. für Herzerkrankungen, wiederkehrende Infektionen, Migräne, Allergien etc.
Ärzte und Krankenschwestern zum Beispiel, die in Krankenhäusern täglich mit bösartigen Mikroben belastet sind, scheinen sich auf Grund ihres geschulten Immunsystems und ihrer erworbenen Immunität nur selten anzustecken.

Wenngleich die folgenden 7 Einflussfaktoren auf unsere Gesundheit für manche banal klingen mögen, es sind dennoch jene Hauptbereiche, die über ein gesundes Leben entscheiden.

1. Unausgewogene Ernährung

Jeder von uns muss dafür sorgen, sich ausgewogen zu ernähren, um gesund zu bleiben und nicht krank zu werden. Das ist eine Tatsache, die niemand negieren kann. Eine Mischung aus Proteinen, Gemüse, Obst, gesunden Fetten, komplexen Kohlehydraten, damit unser Körper für Gewebeerhalt, Zellwachstum und –neubildung genug Energie hat.

Absolut essenziell ist es, auf Konservierungsmittel, chemische Zusatzstoffe, Zucker, raffiniertes Getreide und gesättigte Fette weitestgehend zu verzichten, um nicht über kurz oder lang zu erkranken.

Je weniger ein Nahrungsmittel seinem Ursprungszustand ähnelt, desto weniger nahrhaft ist es.
Je mehr an einem Nahrungsmittel in seiner Zubereitung herumgepfuscht wird durch Mahlen, Erhitzen, Mischen, Überziehen, desto mehr geht von seinen Vitaminen und Mineralstoffen verloren und letzten Endes tun wir uns damit nichts Gutes.

2. Stütz- und Bewegungsapparat

Unseren Stütz- und Bewegungsapparat im optimalen Gleichgewicht zu halten, ist absoluter, oft Schlüsselfaktor, da durch unser Nervensystem lebenswichtige Informationen in jede Zelle unseres Körpers übertragen werden. Dieses lebensnotwendige Hauptkontrollnetzwerk ist in unserer Wirbelsäule lokalisiert. Regelmäßige Turnübungen zur Stabilisierung der Muskulatur, Sport, Massagen, Entspannungsübungen und eine gute Körperhaltung dürfen nicht unterschätzt werden. Es ist also wichtig, Form und Funktion der Wirbelsäule sowie Muskeltonus aufrecht zu halten.

3. Kreislauf

Um gesund und gut zu funktionieren, brauchen wir Bewegung uns Sauerstoffzufuhr. Herz,- Lungen-, Kreislauf- sowie das Lymphgefäßsystem müssen durch regelmäßige Bewegung und sportliche Betätigung stimuliert werden. Unterbleiben diese, so werden sich die Körperfunktionen auf Grund unzureichender Sauerstoffausnutzung und Stagnation beim Abbau abgestorbener Blutzellen verschlechtern.
Auch verbessert sich durch körperliche Ausdauer und Beweglichkeit unsere Fähigkeit mit psychischem und emotionalem Stress besser umzugehen.

Mit täglich 20-30 Minuten Aerobic und 10 Minuten Dehnübungen pro Tag unterstützen Sie sich selbst dabei, gesund zu bleiben.

4. Schlaf

Während wir schlafen, läuft die Zellneubildung auf Hochtouren. In Träumen verarbeiten wir viele emotionale Verstrickungen, denen wir tagsüber ausgesetzt waren. Ein Erwachsender sollte zwischen 7 bis 9 Stunden Schlaf finden. Wenig Schlaf führt dazu, schneller zu altern und leichter krank zu werden.
Alle elektronischen Geräte, auch WLAN, sollten über Nacht ausgestellt werden -vor allem, wenn sie in der Nähe unseres Schlafbereichs sind.

5. Stress

Anhaltender Stress im Leben wirkt sich im Leben auf die Leistungsfähigkeit unseres Körpers aus. Auf Dauer führt Stress zu Erschöpfung, Schmerzen und verminderter Organfunktion. Es ist absolut wichtig zu lernen, wie man Stress und seine negativen Auswirkungen beseitigen kann. Durch geeignete Entspannungstechniken können negative Folgen von Stress, wie Entzündungsneigung, verringert werden.

6. Giftstoffe

In unserer heutigen Umwelt sind Chemikalien allgegenwärtig, Toxine, mit denen der Körper unsere Elter oder gar Großeltern noch nicht zu kämpfen hatte. Chemikalen, Toxine in unserer Nahrung, in unserer Kleidung, in unserer Umwelt.
Leber und Niere müssen rund um die Uhr auf Hochtouren arbeiten, um Giftstoffe zu identifizieren und aus unserem Körper zu leiten. Viele dieser Giftstoffe sind allerdings unlöslich und können von diesen Organen schwer bis gar nicht beseitigt werden.
In uns sammelt sich also ein Giftgebräu zusammen, das uns irgendwann Schaden zufügt.
Es ist sehr nützlich daher, Giftstoffen weitestgehend aus dem Weg zu gehen und Lebensmittel zu konsumieren, die reich an Antioxidantien sind.

7. Erfüllung

Wir alle haben das Bedürfnis, uns in einem wichtigen Bereich unseres Lebens gut zu fühlen. Wenn wir Situationen, Momente schaffen, in denen wir zufrieden sind, schütten wir viele positive Botenstoffe aus. Diese Erfüllung können wir auf vielfältige Weise erreichen: durch unser Dasein als Eltern, bei der Arbeit, in der Beziehung, durch ehrenamtliche Tätigkeiten, Spiritualität, Freundschaft und vieles mehr. Jeder empfindet Zufriedenheit und Wohlbefinden bei etwas anderem, man muss es nur zulassen, für sich zu identifizieren.

Ihr Körper wird es Ihnen danken, wenn Sie die Bereiche beherzigen.

Wenn Sie diese Schritte für eine gute Gesundheit verinnerlichen, haben Sie ein gewisses Maß an Kontrolle über Ihren Zustand und erhöhen die Chance weniger oft krank zu werden, als Ihre Mitmenschen. Leiden Sie bereits an einer chronischen Krankheit, nehmen Sie sich Zeit, um über die hier angeführten Faktoren nachzudenken und um sich und Ihrem Körper etwas Gutes zu tun.

Sie fühlen sich erschöpft, haben Magen-Darm-Beschwerden, Allergien oder leiden an chronischen Schmerzen? Kontaktieren Sie mich gerne!

Quelle: Katina I. Markis, Autoimmunerkrankungen – Das Immunsystem durch Energiemedizin heilen, 2015